„Der Herzinfarkt der Berlinale“

Emanuele di Npicola - Bookciak Magazine

 

„Reflexionen über eine Vergangenheit, die in diesem Teil

Deutschlands noch lange nicht vergangen ist.“

René Wildangel - Qantara

 

„Einer der originellsten, lustigsten und zugleich

melancholischsten Filme der Berlinale 2019“

Andrea D’Addio - Goethe Institut

 

"Wie wunderbar die Inszenierung dieses Film als Dokumentar-Komödie funktioniert,

zeigt sich im triumphalen und großartig grotesken Schlussbild."

Lars Dolkemeyer - Kino-Zeit

 

"Heute mal ein ganz und gar ungewöhnlicher Heimatfilm. "

Felix Denk - fluter magazine

 

„Ein sehr intelligenter, dokumentarischer Essay über das geografische und zeitliche Exil

Malik Berkati -  j:MAG magazine

 

 

Überschattet von fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Dresden treffen sich ehemalige Werksarbeiter der DDR und syrische Flüchtlinge in einem selbstorganisierten Integrationskurs um Erinnerungen an ihre verlorene Heimat zu beleben.

Inhalt

30 Jahre nach dem Mauerfall wird in dem ehemals volkseigenen Betrieb „Fortschritt“ das Erbe der Deutschen Demokratischen Republik neu verhandelt.

Wo früher Mähdrescher hergestellt wurden, wohnen jetzt Asylbewerber, die sich mit wöchentlichen, rassistischen Demonstrationen in Ostdeutschland konfrontiert sehen.

 

 Die syrischen Asylbewerber bekommen von ehemaligen Werksarbeitern Hilfe bei ihrem Deutsch- Orientierungskurs. Was mit einer humorvoll inszenierten Deutschklasse in der „Fortschritt“-Ruine beginnt, endet mit Schulstunden in Staatsbürgerkunde und einem GST-Militärlager. Getrieben von der persönlichen Befangenheit des Regisseurs, der in das Ende der DDR hineingeboren wurde, werden die Re-enactments dekonstruiert und die gesellschaftlichen Prägungen des DDR-Alltags sichtbar.

 

In dieser Erinnerungsarbeit geht es vor allem um die Sprache, die Vermutungen zulässt, aber nie bestätigt.

Die nostalgisch schwelgt und es sich zugleich verbietet.

 

Archivmaterial knüpft das sozialistische Band der Freundschaft zwischen Syrien und der DDR neu, das die Staaten in den Achtzigerjahren miteinander verband. Der ortsansässige Heimatchor kommentiert in DDR- Liedern Anspruch und Wirklichkeit des ersten, deutschen Arbeiter- und Bauernstaates. Dabei steht alles und jeder für mehr als nur sich selbst.

 

Die „Fortschritt“- Ruine wird zum Symbol einer verlorenen Heimat, das die Grenzen zwischen der DDR und Syrien, zwischen damals und heute verschwimmen lässt. Der Versuch einer Annäherung, eine sozialistische Utopie.

 

TEAM

 

director & writer: FLORIAN KUNERT

cinematography: JOANNA PIECHOTTA

sound design: STEFAN VOGLSINGER

composers: STEFAN GALLER, FRANZISKA HENKE

editing: IAN PURNELL, FLORIAN KUNERT

script & editing consulting: HERBERT SCHWARZE

research: CHRISTIAN BLÄSCHE

narrative practice consultant: POH LIN LEE

producers: STEFAN GIEREN, SARAH SCHREIER

 

A production of THE STORYBAY.

Co-produced by KUNSTHOCHSCHULE FÜR MEDIEN & FLORIAN KUNERT

 

supported by:

MITTELDEUTSCHE MEDIENFÖRDERUNG

FILM- UND MEDIENSTIFTUNG NRW

KULTURSTIFTUNG DES FREISTAATS SACHSEN

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